Hero Image

Beteiligen Sie sich an unserem Bürgerprojekt.

Investieren Sie in die Attraktivität
unserer Heimat.

Die Idee zur Genussmanufaktur

Als Nachnutzung für das 2016 nur noch teilweise genutzte Gebäude favorisierten die Gebäudeeigentümer anfangs die Schaffung von günstigem Wohnraum. Da das Gebäude aber an einem Ortsbild prägenden Platz steht, haben sich ein paar aktive Bürger mit der Fragestellung „Was passt am Besten in das Gebäude der alten Brauerei und was erbringt einen Mehrwert für das Dorf und die Region?“ beschäftigt. Die Antwort war schnell gefunden: Bier, Branntwein, Brot, Bio- und Regionalprodukte, Bücher und begeisterte Kunsthandwerker.

Nutzungen im UG und im EG

Kleine Brauereien sind stark auf dem Vormarsch. Jung und Alt interessieren sich für die Kunst des Brauens. Aufgrund der Tatsache, dass nebenan auf dem Hochlandhof ein Brennrecht existiert, kam schnell der Gedanke auf, in Zukunft auch Obst von Streuobstwiesen zu Branntwein zu brennen. „Wir brauchen auch unser eigenes Brot“, hieß es bald. Schließlich gab es im Urlauer Dorfgasthof Hirsch früher eine Dorfbäckerei und in der Urlauer Kurzmühle wurde Mehl für Bäckereien gemahlen. Das Thema Nahrungsmittel war somit ein zentrales Thema bei der Ideenfindung. Verschiedene Lebensmittel selbst produzieren oder produzieren lassen, wäre eine spannende Idee, waren sich die Initiatoren der Genussmanufaktur schnell einig. Eigenes Bio-Ochsenfleisch aus Allmishofen, frischen Fisch aus Urlau, Lammfleisch aus dem Rückhaltebecken, Käse vom Boschenhof, Kartoffeln aus Herlazhofen und die frischen Eier aus Friesenhofen. Diese regional produzierten Nahrungsmittel brauchen eine Verkaufsstelle. In der „alten Brauerei“ ist Platz für einen kleinen Dorf- und Genossenschaftsladen.

Nutzungen im OG und im DG

Im Gebäude lagern aktuell rund 40.000 Bücher. Unser Ziel ist es, einen Teil dieser Bücher für die Zukunft zu erhalten. Der Erfolg der Urlauer Dorfweihnacht und der „Markt für Selbstgemachtes“ im Sommer haben gezeigt, dass das Thema Kunsthandwerker viele Besucher anzieht und fasziniert. Kunsthandwerker arbeiten oft alleine zu Hause im stillen Kämmerlein oder in der Garage. Als Vermarktungs-plattform dienen diverse Kunsthandwerkermärkte und teilweise das Internet. In der „Alten Brauerei“ möchten wir Kunsthandwerkern eine Heimat bieten. Hier können sie vor den Augen der Gäste kreativ sein und gleichzeitig ihre Produkte einer breiten Käuferschicht anbieten. Im sogenannten „weißen Saal“ haben die Kunsthandwerker die Möglichkeit, Kurse anzubieten oder Vorträge zu halten.